{"id":219,"date":"2010-01-24T15:58:53","date_gmt":"2010-01-24T13:58:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aufabwegen.de\/events\/?p=219"},"modified":"2010-01-24T15:58:53","modified_gmt":"2010-01-24T13:58:53","slug":"broken-sound-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aufabwegen.de\/events\/archive\/219","title":{"rendered":"Broken Sound #3"},"content":{"rendered":"<p>Do. 04.02.2010,<br \/>\nEinlass: 20.00h, erstes Konzert: 20.30h<\/p>\n<p>aufabwegen pr\u00e4sentiert:<\/p>\n<p>BROKEN SOUND #3<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-222\" title=\"broken_sound3\" src=\"https:\/\/www.aufabwegen.de\/events\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/broken_sound3-214x300.jpg\" alt=\"broken_sound3\" width=\"214\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.aufabwegen.de\/events\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/broken_sound3-214x300.jpg 214w, https:\/\/www.aufabwegen.de\/events\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/broken_sound3.jpg 227w\" sizes=\"auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>KEIJI HAINO<\/strong> (Jap)<br \/>\nvs.<br \/>\n<strong>MIKA VAINIO + ILPO V\u00c4IS\u00c4NEN<\/strong><br \/>\n(ex-Pan Sonic\/Fin)<br \/>\n&amp;<br \/>\n<strong>[multer]<br \/>\n<\/strong>(filmic drone sounds out of Dortmund, yeah!)<\/p>\n<p>Stadtgarten \/ Saal<br \/>\nVenloer Str. 40, 50674 K\u00f6ln<\/p>\n<p>Der dritte Teil der neuen Reihe BROKEN SOUND im Stadtgarten l\u00e4sst die Extreme sich begegnen. Keiji Haino, aus der Zeit gefallener Gro\u00dfmeister der psychedelischen Avantgarde, wei\u00df mit sienen Performances das Publikum zu verzaubern. Seine Palette reicht von krachigen Gitarren-Experimenten, Kreisch-Vokal-Akrobatik und vertrackter Elektronik. In diesem Konzert trifft er auf die geballt analoge Wucht der Finnen Mika Vainio und Ilpo V\u00e4is\u00e4nen, die einst als PAN SONIC die elektronische Szene geh\u00f6rig aufscheuchten. Support kommt vom Drone Duo [multer] aus Dortmund, die Verst\u00e4rkerdr\u00f6hnen, Knisterelektronik und starke Bildwelten kombinieren. Alles \u201ebroken\u201c, versteht sich&#8230;<br \/>\n\u00a0BROKEN SOUND wird gef\u00f6rdert durch den Ministerpr\u00e4sidenten des Landes Nordrhein-Westfalen und das Kulturamt der Stadt K\u00f6ln.<br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Keiji Haino<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-223\" title=\"keiji_haino_01_web\" src=\"https:\/\/www.aufabwegen.de\/events\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/keiji_haino_01_web-202x300.jpg\" alt=\"keiji_haino_01_web\" width=\"202\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.aufabwegen.de\/events\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/keiji_haino_01_web-202x300.jpg 202w, https:\/\/www.aufabwegen.de\/events\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/keiji_haino_01_web.jpg 394w\" sizes=\"auto, (max-width: 202px) 100vw, 202px\" \/><\/p>\n<p>1952 geboren in der Chiba Pr\u00e4fektur, Japan. Mittels Schockwirkung zum Musikmachen inspiriert durch den Song \u201cWhen the music\u2019s over\u201d vom zweiten Doors Album.<br \/>\n1970 Debuts in der Musikszene als S\u00e4nger des Avantgarde-Trios Lost Aaraaff. Au\u00dferdem in jener zeit erste Soloauftritte unter dem Pseudonym God\u2019s Orchestra White One man Theatre. Nach der Trennung von Lost Aaraaf im Jahre 1974, wendet sich Keiji Haino intensiv der Country\/Blues-Musik und dem Jazz zu und entwickelt seine eigenen Theorien von Rhythmus und Space. Er beginnt in jener Zeit auch ernsthaft, Gitarre zu spielen.<br \/>\n1978 gr\u00fcndet Haino Fushitsusha, die bis heute legend\u00e4re Psychedelic-Free-Rock-Band in Japan. Die Gruppe wurde bezeichnet als \u201ca hard rock band that utilizes jazz methodology\u201d, und trotz vieler Besetzungswechsel existiert die Band heute immer noch..<br \/>\n1981 wird mit \u201cWatashi dake?\u201d auf Pinakotheca Records Keiji Hainos erstes Solo-Album ver\u00f6ffentlicht, auf dem er ausschlie\u00dflich mit Stimme und Gitarre arbeitet. Erste Konzertreisen in die USA.<br \/>\n1987 nach l\u00e4ngerer Pause spielt Haino wieder Soloshows und auch mit Fushitsusha. Er beginnt erstmals mit Solo Percussion zu experimentieren und tritt mit diesem Set Up auf. Mit diesen Solo-Percussion-Performances, die oftmals wie Choreografie anmuten, zeigt sich Hainos jahrelange philosophische Besch\u00e4ftigung mit Rhythmus, Raum und Atmung.<br \/>\n1990 spielt seit einigen Jahren im electronics \/ ethnic instruments Ensemble Nijiumu.<br \/>\n1992 spielt beim Moers Jazz Festival in Deutschland. Erste Solotourneen durch Deutschland und die Niederlande. Seit jener Zeit intensivierte Touraktivit\u00e4t vor allem in den USA und Europa.<br \/>\n1995 formiert Vajra mit Kan Mikami und Toshiaki Ishizuka. Nimmt auch teil an einem Benefiz-Konzert f\u00fcr die Opfer des Kobe Erdbebens, organisiert von Barre Phillips.<br \/>\n1998 gr\u00fcndet eine neue Band, Aihiyo, um japanischen Pop und 1960ies Beat und Kinderlieder so zu spielen, \u201cthe way they should be played\u201d. Aktuell besteht diese Gruppe einzig aus Keiji Haino und er hat sich in diesem Kontext zuletzt verst\u00e4rkt der Musik aus Western zugewendet.<br \/>\n2001 gr\u00fcndet Keiji Haino das Ensemble Knead, mit Ruins (Tatsuya Yoshida und Hisashi Sasaki).<br \/>\n2002 gr\u00fcndet er Head Rush, mit Pill und Reck.<br \/>\nSeit 2004 existiert das Duo Kikuri, mit Masami Akita (Merzbow).<br \/>\n2007 spielte Haino eine legend\u00e4re Performance mit dem finnischen Duo PAN SONIC, das sich mittlerweile aufgel\u00f6st hat. Auf ausdr\u00fccklichen Wunsch von Keiji Haino kommen Mika Vainio und Ilpo V\u00e4sanen f\u00fcr diese Performance noch einmal zusammen.<\/p>\n<p>Keiji Haino hat Performances gespielt als Gitarrist, Hurdy-Gurdy-Spieler, Vokalist, Perkussionist und vieles mehr. Au\u00dfer den genannten Gruppen hat Keiji Haino immer ein starkes Interesse daran, mit anderen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Musikern zu improviieren. So hat er bereits mit Ayuo Takahashi, Michiyo Yagi, Yukuhiro Isso, John Zorn, Bill Laswell, Peter Br\u00f6tzmann, Thurston Moore, Barre Phillips, Faust, Tony Conrad, Mayo Thompson, AMM, Z\u2019EV, Derek Bailey, Christian Marclay, Fred Frith, Lauren Mazzacane Connors und Sunn O))). Er hat weltweit \u00fcber 50 CDs ver\u00f6ffentlicht.<br \/>\nMika Vainio<\/p>\n<p>Mika Vainio (FI), currently based in Berlin, was one half of the minimal electronic duo Pan Sonic from Finland, (the other half was Ilpo V\u00e4is\u00e4nen). Before starting Pan Sonic in the beginning of the 90&#8217;s Mika Vainio has played electronics and drums as part of the early Finnish industrial and noise scene. His solo works, under his own name and under aliases like \u00d8, are known for their analogue warmth and electronic harshness. Be it abstract drone works or minimal avant techno, Vainio is always creating unique, physical sounds.<br \/>\nHe has released on labels like Touch, Wavetrap and S\u00e4hk\u00f6 and he has been producing with Bj\u00f6rk, Alan Vega of Suicide, Keiji Haino and Chicks on Speed.<\/p>\n<p>Web:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.phinnweb.org\">www.phinnweb.org<\/a><br \/>\nIlpo V\u00e4is\u00e4nen<\/p>\n<p>Ilpo V\u00e4is\u00e4nen war die andere H\u00e4lfte des markigen Duos Pan Sonic. In seinen Soloarbeiten hat sich V\u00e4is\u00e4nen reduzierten Formen des Dub zugewendet und dieses Genre bis an seien \u00e4u\u00dfersten Grenzen gef\u00fchrt. V\u00e4is\u00e4nen betreibt au\u00dferdem das Ambient-Kammer-Electro-Projekt Angel gemeinsam mit Dirk Dresselhaus von Schneider TM.<\/p>\n<p>Web:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.phinnweb.org\">www.phinnweb.org<\/a><\/p>\n<p>[multer]<\/p>\n<p>Zeitachse:<br \/>\n97, 98, 99, 00, 01, 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08, 09&#8230;<\/p>\n<p>Personal:<br \/>\nMal Hoeschen (recording and editing), Hellmut Neidhardt (amps and guitar)<\/p>\n<p>Ziel:<br \/>\nVerkn\u00fcpfung und Isolation, \u00dcberlagerung, Verbindung und Transformation von Klang.<\/p>\n<p>Aspekte:<br \/>\nminimal ambient &#8211; listening electronica\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 songformat &#8211; freispiel<br \/>\ngitarrendrones &#8211; soundsplitter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 fl\u00e4chen &#8211; loops<br \/>\nrauschen &#8211; stille\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 sprache als zitat &#8211; information?<\/p>\n<p>[multer] bewegen sich an der f\u00fcr sie interessanten Schnittstelle zwischen analoger und digitaler Klangerzeugung, treffen doch Gitarrendrones auf Synthesizerb\u00f6gen und computergenerierte Sounds, Samples, Feldaufnahmen und Rhythmusspuren. Dass sie dabei vom Songformat zum improvisierten Freisspiel und zur\u00fcck wechseln, macht die ganze Sache nur noch spannender.<\/p>\n<p>1997 gr\u00fcndeten Thomas K. Geiter (synthesizer), Mal Hoeschen (recording\/editing) und Hellmut Neidhardt (amps\/guitar) das Projekt [multer]. Mit ihrer Vermischung von schwebenden Soundfl\u00e4chen, die sowohl von der Gitarre als auch vom Keyboard stammen k\u00f6nnen, und auch von mal treibenden, mal zur\u00fcckhaltenden Beats und\/oder Ger\u00e4uschen verwoben werden, schaffen sich [multer] ihre ganz eigene Nische zwischen dem Sch\u00f6nklang akustischer Instrumente und elektronisch generierter Musik. \u00dcber mehrere Jahre war der Schlagzeuger Kai-Uwe Pfeiffer das vierte Mitglied von [multer]; dar\u00fcber hinaus begleitete Karsten F\u00e4hnrich \u00fcber lange Zeit mit seinen Diaprojektionen in \u00dcberblendtechnik die Konzerte von [multer] und photographierte die Band (<a href=\"http:\/\/www.karsten-faehnrich.de\">www.karsten-faehnrich.de<\/a>).<\/p>\n<p>Web:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.multer.info\">www.multer.info<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Do. 04.02.2010, Einlass: 20.00h, erstes Konzert: 20.30h aufabwegen pr\u00e4sentiert: BROKEN SOUND #3 KEIJI HAINO (Jap) vs. MIKA VAINIO + ILPO V\u00c4IS\u00c4NEN (ex-Pan Sonic\/Fin) &amp; [multer] (filmic drone sounds out of Dortmund, yeah!) 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