{"id":5523,"date":"2016-05-13T08:57:47","date_gmt":"2016-05-13T06:57:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aufabwegen.de\/magazin\/?p=5523"},"modified":"2017-03-13T09:06:01","modified_gmt":"2017-03-13T07:06:01","slug":"luc-ferraribrunhild-ferrarivincent-royer-ephemere-cd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aufabwegen.de\/magazin\/luc-ferraribrunhild-ferrarivincent-royer-ephemere-cd\/","title":{"rendered":"Luc Ferrari\/Brunhild Ferrari\/Vincent Royer &#8211; \u00c8ph\u00e9mer\u00e8&#8230; CD"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.aufabwegen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/mode285.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-5535\" alt=\"mode285\" src=\"https:\/\/www.aufabwegen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/mode285-290x290.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.aufabwegen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/mode285-290x290.jpg 290w, https:\/\/www.aufabwegen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/mode285.jpg 299w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Luc Ferrari\/Brunhild Ferrari\/Vincent Royer<br \/>\n\u00c8ph\u00e9mer\u00e8&#8230; CD<br \/>\n(mode 285)<\/p>\n<p>Das Werk des 2005 verstorbenen Luc Ferrari lebt. Dies ist vor allem seiner Frau Brunhild Ferrari zu verdanken, die den Nachlass f\u00fcr Projekte und Bearbeitungen \u00f6ffnet, einen Kompositionspreis im Spirit von Luc auslobt und immer st\u00e4rker selbst als Komponistin in Erscheinung tritt und sich dabei aktiv auf das Werk ihres Mannes bezieht. Die vorliegende CD enth\u00e4lt das Titelst\u00fcck von Luc Ferrari (<strong>\u00c9ph\u00e9m\u00e8re<\/strong>) von 1974, welches Brunhild Ferrari 2012 erneuerte. Daneben gibt es ein eigenes Werk von ihr aus dem Jahre 2012 (<strong>Le Piano Englouti<\/strong>) und eine l\u00e4ngere Suite von Vincent Royer unter Verwendung eines St\u00fcckes von Luc Ferrari aus dem Jahre 1978 (<strong>Ce qu&#8217;a vu le Cers<\/strong>). Der Bratschist und Performer Vincent Royer ist auch die verbindende Person f\u00fcr alle drei St\u00fccke, da er als Interpret auftritt und in seinem eigenen Beitrag &#8211; dem l\u00e4ngsten auf der CD &#8211; aktive Forschungsarbeit an Ferraris Werk betreibt. Im Grunde sind alle drei St\u00fccke \u00e4hnlich aufgebaut: mit ger\u00e4uschhaften Schichten wird per Tape ein Hintergrund geschaffen, der die markanten, ankedotischen Sequenzen aus Luc Ferraris Werk zeigt. Wir erkennen Glocken, Windger\u00e4usche, Wasser, Stimmen, arbeitende Menschen. Dazu gesellt sich im ersten St\u00fcck ein metallisches Ger\u00e4usch, das punktuell durch Saitengekratze der Bratsche quasi warm befeuert wird. Die Bewegung von <strong>\u00c9ph\u00e9m\u00e8re<\/strong> ist insgesamt eine langsam anrollende. In Brunhild Ferraris St\u00fcck ist die Bratsche prominenter ins Bild ger\u00fcckt, hat aber auch l\u00e4ngere Spielpausen, in denen die Naturger\u00e4usche die Szenerie ausf\u00fcllen. Auch hier schreitet das Klanggeschehen gem\u00e4chlich voran, alles ist unterlegt von einem sirrenden, schw\u00fcl-zitternden Drone. Im letzten St\u00fcck von Vincent Royer hat es den Anschein, als h\u00e4tte der K\u00fcnstler die Grundideen der beiden vorangegangenen Arbeiten genommen und unter ein Vergr\u00f6\u00dferungsglas gelegt. <strong>Pour que le vent soit propice<\/strong> schafft ein Environment, ein performatives Setting, f\u00fcr behutsame musikalische Aktionen. \u00dcber weite Strecken bleibt auch diese Arbeit kontemplativ und ruhig, die Bratsche schreitet aber wie ein verirrtes Tier durch die verwunschene Landschaft. Eine aufjaulende Melodie kommt mit sich selbst ins Gespr\u00e4ch und erf\u00e4hrt durch Schichtungen eine Art Dopplung, die eine gewisse Spannung erzeugt. Eine sehr nahrhafte Interpretation und Weiterf\u00fchrung des Werks von Luc Ferrari, wenn auch vielleicht etwas lang geraten.<br \/>\n<em>Zipo<\/em><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.moderecords.com\" target=\"_blank\">www.moderecords.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Luc Ferrari\/Brunhild Ferrari\/Vincent Royer \u00c8ph\u00e9mer\u00e8&#8230; CD (mode 285) Das Werk des 2005 verstorbenen Luc Ferrari lebt. 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