{"id":6070,"date":"2018-08-01T14:09:18","date_gmt":"2018-08-01T12:09:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aufabwegen.de\/magazin\/?p=6070"},"modified":"2020-03-31T16:48:25","modified_gmt":"2020-03-31T14:48:25","slug":"incoming-data-06-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aufabwegen.de\/magazin\/incoming-data-06-2018\/","title":{"rendered":"incoming data 06\/2018"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6072\" src=\"https:\/\/www.aufabwegen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/mm17540-2-300x261.jpg\" alt=\"\" width=\"172\" height=\"150\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-6301\" src=\"https:\/\/www.aufabwegen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/NurNichtNur1140519-300x261.jpg\" alt=\"\" width=\"173\" height=\"151\" srcset=\"https:\/\/www.aufabwegen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/NurNichtNur1140519-300x261.jpg 300w, https:\/\/www.aufabwegen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/NurNichtNur1140519.jpg 552w\" sizes=\"auto, (max-width: 173px) 100vw, 173px\" \/><\/p>\n<p>Hier folgt eine kursorische Erfassung gesammelter bereits gut abgehangener Einsendungen, ohne jegliche stilistische Vorsortierung. Bitte selbst einordnen!<br \/>\nAchtung Fl\u00f6tenalarm! Al Margolis ist mit seinem Projekt If, Bwana eienr der begnadetsten Wanderer zwischen den Welten der Neuen Musik und der freien Ger\u00e4uschszene. Auch <strong>Assemble.Age!<\/strong> (Mutable Music, 17540-2, CD) klingt sowohl nach schwerst konzeptueller Komposition, mit &#8211; nun ja Fl\u00f6ten, klassischem Gesang und Zuspielungen, als auch nach frivolen Dachkammer-Tapeschnipseleien. In der direkten Konfrontation beleuchten sich beide Fomren gegenseitig und macehn die Vorz\u00fcge (und auch Nachteile) des jeweils anderen nachvollziehbar. Traut euch! Wie Insekten auf einem verstrahlten Todesstern klingen die verst\u00e4rkte Orgel und die verst\u00e4rkte Hurdy Gurdy, die Eric Cordier und Jean-Luc Guionnet auf <strong>De Proche en Proche<\/strong> (MonotypeRec., mono061, CD) in All entsenden. Viele stehende T\u00f6ne, kleine Klapperlaute und seufzende Cluster rauschen umher &#8211; alles in Lauermodus. Historisches Jazzmaterial erhalten wir von Ran Blake, der seine Duette mit der begnadeten S\u00e4ngerin Jeanne Lee auf Doppel-CD herausgegeben hat. Die Aufnahmen aus <strong>The Newest Sound You Never Heard<\/strong> (a-side records a 0005) stammen aus den Jahren 1966 und 1967 und enthalten ungeschliffene Diamanten (u.a. herzerw\u00e4rmende Beatles-Interpretationen&#8230;). Der Titel ist eine Anspielung auf Jeanne Lees erstes Album aus dem Jahr 1962. Eine Art Haunted Tropicala spielt Don The Tiger auf seinem neuen Album <strong>Matanzas<\/strong> (Crammed CRAM 285). Gemischt und produziert gemeinsam mit Lucrecia Dalt entfaltet sich in 13 Nummern eine melancholisch Stimmung, die irgendwie h\u00e4uslich und ernst anmutet. Verbogene Gitarren, federnde B\u00e4sse, Klavier und gepitchte Orgelsounds machen die etwas andere Hausmusik aus. Fr\u00fcher war es \u00fcblich, von Musikern selbst Demokassetten zur Besprechung zuerhalten. Dies waren oft sch\u00f6n gestaltete Ver\u00f6ffentlichungen in einem Ziwschenstadium &#8211; durch m\u00f6glichst viele Besprechungen erhofften sich die Akteure die Aufmerksamkeit einer Plattenfirma. Es konnte dann gut sein, dass vor Jahresfrist besprochene Tape sp\u00e4ter als schicke CD offiziell herausgebracht wurde. So etwas gibt es heute kaum noch, das h\u00f6chste der Gef\u00fchle ist ein Link zu einer privaten Soundcloud-Playlist. Aber: Ausnahmen gibt es noch! Wie z.B. The Hands Of The Wrong People, die Band des Ex-Pat Briten Dominic Hislop, die auf ihrer Demo-CDR <strong>Perspective Correction<\/strong> feinsten sommerlichen Indie-Pop spielen. Schnippisches Strumming, catchy Melodien mit einem Schuss Melancholie. Denkt The Smiths, denkt auch Lightning Seeds &#8211; irgendwas dazwischen. F\u00fcr Indie-Connaisseure! Now for something completely different:\u00a0 <strong>SKIN<\/strong> ist ein Album auf dem es hei\u00dft: <strong>Vorfeld plays Bongos<\/strong> (NurNichtNur 114 05 19). Im Klappendeckel berichtet der Percussionist Michael Vorfeld, wie er als 14 J\u00e4hriger von seinem Taschengeld Bongos gekauft habe und wie diese sein Interesse und seine Begeisterung f\u00fcr das Perkussionsspiel insgesamt ausgel\u00f6st h\u00e4tten. F\u00fcnf puristische Bongo-Tracks ert\u00f6nen auf Skin &#8211; nah mikrofoniert, ohne gro\u00dfe Gesten performt. Trocken, galoppierend, vertrackt und pulsierend. Eine Platte f\u00fcr Bongo-Solo findet man sicher nicht alle Tage!<br \/>\n<em>Zipo<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier folgt eine kursorische Erfassung gesammelter bereits gut abgehangener Einsendungen, ohne jegliche stilistische Vorsortierung. 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