{"id":6318,"date":"2020-03-12T18:05:29","date_gmt":"2020-03-12T16:05:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aufabwegen.de\/magazin\/?p=6318"},"modified":"2020-04-12T18:05:42","modified_gmt":"2020-04-12T16:05:42","slug":"fovea-hex-the-salt-garden-iii-10-mcd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aufabwegen.de\/magazin\/fovea-hex-the-salt-garden-iii-10-mcd\/","title":{"rendered":"Fovea Hex &#8211; The Salt Garden III 10&#8243;\/MCD"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.aufabwegen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/DS121.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6320\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.aufabwegen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/DS121.jpg 600w, https:\/\/www.aufabwegen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/DS121-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.aufabwegen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/DS121-290x290.jpg 290w, https:\/\/www.aufabwegen.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/DS121-50x50.jpg 50w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Fovea Hex<br>The Salt Garden III 10&#8243;\/MCD<br>(Janet Records\/Headphone Dust\/Die Stadt DS121)<\/p>\n\n\n\n<p>Ein leuchtender Stern am schwarzen Himmel unserer Zeit = Clodagh Simonds. Man kann nur dankbar sein, f\u00fcr diese stellare Musik, f\u00fcr diese \u00e4therischen T\u00f6ne, die das Gem\u00fct wohltuend umsp\u00fclen. Pathos muss an dieser Stelle sein, denn die Musik von Fovea Hex lebt von Pathos in seiner einzig zul\u00e4ssigen Form: der \u00dcbertreibung in der Musik. The Salt Garden III (benannt nach Margaret Atwood?) schlie\u00dft als 10&#8243; und CD-Single die Sammlung kurzer und eindr\u00fccklicher Lieder von Clodagh Simonds ab. Auf der dritten Folge sind vier Tracks enthalten, davon ein Instrumental und eine mit einem Chor eingespielte Nummer. <strong>The Land&#8217;s Alight <\/strong>erklang in einer rauen Fassung bereits auf dem von aufabwegen organisierten Ger\u00e4uschwelten-Festival in M\u00fcnster im Jahr 2016 &#8211; irgend einen Vorteil muss die Plackerei ja haben! Ein wundersch\u00f6ner in zarte Pulse gegossener Seufzer. Gefolgt von einem bedeckten Piano\/Streich-Instrumental in anthroposophischen Moll-Farben. Die zweite Seite der 10&#8243; hat es in sich, hier kommen zwei absolut zeitlos traurige, sehr deepe St\u00fccke. <strong>A Million Fires<\/strong> setzt einen kr\u00e4ftigen Choral in ein Bett aus fragilen Harmonium-Akkorden und liefert mit den Lyrics &#8222;Don&#8217;t worry &#8211; I have a million fires for you \/ you just call my name.&#8220; eine Phrase, die man sich einfach gerne an die Wand h\u00e4ngen w\u00fcrde. <strong>The Given Heat<\/strong> scheint von der Aufkl\u00e4rung der Gedanken zu handeln, vielleicht auch vom Kampf gegen Tr\u00fcbsal und \u00e4hnlichen B\u00fcrden. Text und Klang sind auf ungew\u00f6hnliche Weise miteinander verbunden, bis in einem dr\u00e4ngen Vielklang die Aufl\u00f6sung folgt und die Sonne durch die Wolken gebrochen ist. Wunderbar! In der limitierten Fassung der 10&#8243; gibt es zus\u00e4tzlcih zur dreingegebenen CD-Single eine weitere MCD mit vier Remixes von Steven Wilson, der ja gemeinsam mit Jochen Schwarz auch f\u00fcr die Herausbringung der Musik von Fovea Hex verantwortlich zeichnet. Diese Remixes oder vielmehr Neuinterpretationen greifen die schwebenden Elemente der Originalst\u00fccke auf und verst\u00e4rken diese zu kammermusikalischen oder synthetischen kleinen Perlen; manchmal unter beibehaltung von stimmlichen Fragmenten, manchmal als tr\u00e4umerische Instrumentals. Insgesamt wirklich eine im Wortsinn sch\u00f6ne und dezidiert weiche Musik, die so gar nicht in unsere coole und vermeintlich aufgekl\u00e4rte Zeit passen will.<br><em>Zipo<\/em><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.janetrecords.com\" target=\"_blank\">www.janetrecords.com<\/a> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein leuchtender Stern am schwarzen Himmel unserer Zeit = Clodagh Simonds. 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