Brandon LaBelle
Dirty Ear CD
(errant bodies)

Die fast schon geplunderten Tracks auf Dirty Ear bezeichnet Brandon LaBelle sympathischerweise als „counter-sonorities to specific places or settings“. Hier will also jemand explizit eigene Gehörräume in die akustischen Tunnelsysteme der Umwelt montieren: wenn der Muezzin jault, dann muss sich hierzu eine katholische Kirche gedacht werden und ähnliches mehr. Doppelter Witz dabei ist, dass Dirty Ear alles andere als „dirty“ klingt, denn selbst wenn LaBelle einfach seine Rezeptoren an einer großen Straßenkreuzung öffnet, kommt dabei ein pralles akustisches Mosaik mit Sinn und Verstand heraus. Großartig!
Zipo
www.errantbodies.org