konzerte und events

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Geräuschwelten #56

Geräuschwelten #56
Sa. 19.06.2010, doors open: 20.00h, first concert starts: 20.30h!!
8 EUR

gw56

DITTERICH VON EULER-DONNERSPERG
(Tiermusik, Walter Ulbricht Schallfolien, Hamburg)
&
KOUHEI MATSUNAGA
(aggressive electronica from Osaka/JP)
&
JAN VAN HASSELT
(Rumpeln outa Bremen)

black box / cuba
Achtermannstr. 12
48143 Münster

In der mittlerweile 56. Folge der Geräuschwelten wird wieder auf eine große klangliche Bandbreite geachtet. Der Hamburger Tausendsassa Ditterich von Euler-Donnersberg wird eine Mischung aus Lesung und konkreter Geräuschkunst präsentieren. Sein kauziger Humor ist in der Szene längst kultig. Heute einer der seltenen Auftritte! Mit Kouhei Matsunaga kommt ein junger japanischer Produzent nach Münster, der sowohl bereits mit dem Rapper Sensational als auch mit der Noise-Legende Merzbow zusammen gearbeitet hat. Er präsentiert kratzbürstige Electronica im hypermodernistischen Gewand. Und schließlich der Bremer Jan van Hasselt, der sich mit gebrochensten Beats und Gummiband-Twist ständig selbst ins Knie schießt und dabei auch noch gute Laune hat.
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Münster.
 

Ditterich von Euler-Donnersperg

Ein grauer Knurrhahn und Grummelsack, der eine Schule für Honiggewinnung und Schnittblumenzucht in Alt Wrietzen im Oderbruch betreibt. Steht neben Dr. Kurt Euler, dem Vorsitzenden der Parteikommission für Volksbildung und Kulturkampf beim ZK der Kommunistischen Einheitspartei Deutschlands (KED) in dem (ungerechtfertigten?) Ruf eines im Geiste Johann Gotthilf KLOPSTOCKs, des Lehrers einer irrenden Menschheit, wirkenden, sinnenfrohen Zuchtmeisters fehlgeleiteter junger, mitunter auch alter Menschen, welche in hemmungslosen Daseinsirrtümern schwelgen und ihr Leben von dessen Ende her betrachten. Tritt seit dem Rübenwinter 1946/47 als Sachwalter des Werkbundes und des traditionsreichen Tonverlages Walter Ulbricht Schallfolien unbedingt gegen Wirrnis und verstocktes, kleinbürgerliches Schwarzsehertum auf und betreibt unter den Leitgedanken Verdunkeln! Der Feind sieht dein Licht! Beginne den Tag mit Sterben! das “Scheitern als schöne Kunst”. Im Jahre 1980 gründete Euler-Donnersperg die WALTER ULBRICHT SCHALLFOLIEN Hamburg, welche sich im Geiste Walter Ulbrichts, des damals meistgehaßten Menschen der Erde, des Erbauers des Berliner Antifaschistischen Schutzwalls, unbedingt der Langsamkeit verpflichtet fühlen und unter dem Leitwort NEU KONSERVATIW die ehernen Werte des klassischen “Industrials” zu pflegen bestrebt sind (vgl. SPK “The Cathedral of Death”- die Kultur der Todesverdrängung). Bis Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts veranstaltete Euler-Donnersperg zahlreiche Auftritte mit geistverwandten Klanggestaltern, u.a. mit Illusion of Safety, Jim O’Rourke, The Hafler Trio, Bourbonese Qualk, Nocturnal Emissions, Whitehouse, Gerechtigkeitsliga, The Legendary Pink Dots, Laibach, Asmus Tietchens. Gleichzeitig geben die Walter Ulbricht Schallfolien Dokumente der Gruppen SPK, Throbbing Gristle, Laibach, John Watermann, Asmus Tietchens, The Hafler Trio, Werkbund, Mechthild von Leusch, Column One, Evapori und Hyph heraus. Im Nebenamt Sachwalter des WERKBUNDES tritt Euler-Donnersperg mit Lesungen und Klangschöpfungen eigener Werke hervor - unter anderem mit Michael von Hausswolff, Leif Elggren, Kent Tankred, The Hafler Trio, Asmus Tietchens, Dan Burke, Organum, John Duncan. Seit 1996 jährliche Herausgabe eine Heftes der “Pelzwurstlieder”, Bildschallplatte im handgestalteten Portfolio, Reimdichtungen im Geiste Klopstocks mit elektronischem Zuspielband: Zustandsbeschreibung der Welt mit den Augen der Listspinne, der Trugnatter, der Assel, der Klappnase, des Stachlers.
Info:
http://www.myspace.com/donnersperg

 

KOUHEI MATSUNAGA
Osaka/Berlin-based Kouhei Matsunaga aka NHK bs / Koxyen is on tour in the UK & Europe in May-July 2010, in support of his forthcoming 2nd album “Self VA” on Important Records Kouhei Matsunaga grew up in Osaka, Japan listening to hardcore techno and rap music and studied architecture. He started to make music back in 1992 focusing on the experimental. Kouhei has worked with artists like Merzbow, John Waterman, Asmus Tietchens, Rudolf eb.er, Anla Courtis, Greg Davis, Conrad Schnitzler Lesser, RLW, Leif Elggren, Sean Booth (Autechre), Mika Vainio (pan sonic), Max Turner, Paul PM (Puppetmastaz) and Sensational (ex-Jungle Brothers). His other project NHK is signed to the seminal glitch label Raster-Noton, Koyxen on Wordsound and he has several solo releases forthcoming on Important Records. NHK are pioneers of future glitch, techno and minimalism, their live sets almighty orgies of high technology, pulsing rhythm and ruthlessly stripped back to the barest of elements.
Info:
www.ffss.info/kouhei_matsunaga.html
JAN VAN HASSELT

Lebt seit ca. 6 Jahren in Bremen von Wirtschaftsförderung und zerhackt auf Tonträgern seit geraumer Zeit Drum&Bass-Sample-CDs und Blasmusik mit dem hoffnungslosen Anspruch den Loop irgendwann hinter sich zu lassen. Nach diversen Tapes, Live-CD-Rs und hartnäckigem Buhlen um Anerkennung erbarmte sich schließlich James DIN A 4 und veröffentlichte eine Single auf seinem Label ESEL Records, die Christer Fuglesang aus Dänemark gewidmet ist, dem, neben dem Deutschen Thomas Reiter, einzigen europäischen Astronauten, der die russische Sojus-Raumkapsel beim Reentry steuern durfte. Ebenfalls auf ESEL folgte die dem halbchinesischem Eistaucher Norbert Wu gewidmete LP Patcher, Panels, Brass. Nach einer Mini-Tour mit Phthalocyanine im Jahre 2005 erweiterte Gaumen sein Laptop-Live-Set um eine kaputte Hallschleife sowie diverse Effektgeräte. Die Musik bewegt sich heute irgendwo zwischen Improv, Noise und Plunderphonics. Es kracht und schabt, poltert und brummt, jodelt und swingt.

Jerome Noetinger/Jos Smolders

sonic objects#6
JEROME NOETINGER & JOS SMOLDERS
vs.
PIERRE HENRY

08.06.2010, 20.30h, 7 EUR
Kulturbunker Mülheim
Berliner Str. 20, 51063 Köln
www.kulturbunker-muelheim.de

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sonic objects ist ein Veranstaltungsformat, in welchem die komponierte elektroakustische Musik auf die zumeist frei gespielte oder improvisierte, vorwiegend aus dem popmusikalischen Kontext stammende Laptop-und Geräusch-Musik trifft. Die Reihe geht dabei vom Abenteuer des Hörens aus, das keine akademische Vorbildung braucht: Es wird zu beweisen sein, dass auf klanglicher Seite sich die Komponisten und Musiker beider Lager extrem viel zu sagen haben und die soundästhetischen Unterschiede nicht so groß sind, wie es oft den Anschein hat.
In der heutigen Folge geht es um den Dialog mit der Musik des Komponisten Pierre Henry. Der französische “musique concrète”-Virtuose Jerome Noetinger erschafft eine eigene Klangarchitektur mit Bandmaschine, Haushaltsgerätschaften und Kurzwellenempfänger. Der niederländische Musiker und Musiktheoretiker Jos Smolders wird ein ultra-minimalistisches Destillat aus Pierre Henrys Musik präsentieren. In einer Einführung durch Prof. Dr. Christoph von Blumröder, Lehrstuhlinhaber am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln, wird die Brücke zu Pierre Henrys Musik geschlagen.

Stepping Into The Dark - concert series

~ 22.05 - 24.05.2010: S T E P P I N G  I N T O  T H E  D A R K ~

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aufabwegen was invited by the prestigious Moers Festival to curate a series of small concerts to be held in total darkness. In a respectful bow to the work of field recordist Chris Watson we have entitled the series of concerts “Stepping Into The Dark”. The idea behind the series is that without the functions of your eyes you have to travel with your ears instead. All performing artists will pay special attention to the placement of sound in space and to the relationship between a given room and sound itself.
The admission to the concerts is free, seating is limited so please turn up on time! There will be a set of three 20 minute concerts by the same three artists twice each day.
Venue info:
MOERS FESTIVAL, Studio, Schlosstheater Moers, Kastell 6, 47441 Moers
Website: www.moers-festival.de; direct link: http://tinyurl.com/32budsp

22.05.2010: 14.00h and 18.30h
THOMAS KÖNER
HELENA GOUGH
EVAPORI

23.05.2010 14.00h and 18.30h
JONATHAN COLECLOUGH
MANU HOLTERBACH
JOHN WALL

24.05.2010 14.00h and 18.30h
FRANCISCO LOPEZ
SMALL CRUEL PARTY
TOY.BIZARRE

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THOMAS KÖNER

koener

Thomas Köner attended the music college in Dortmund and studied electronic music at the CEM-Studio in Arnhem. Until 1994 he worked for the film industry as editor and sound engineer.
He extended his concept of time and sound colour to images, resulting in video installations, photography and net art.
His point of departure was composition of sound in which aspects of a performance and visual language were gradually integrated.
At first in the collaboration with film artist Jürgen Reble and the live performance Alchemie (1992). Following this, he started to compose film soundtracks and music to accompany historic silent films for the Louvre Museum and the Musée d’Orsay, Paris. 
2000 the Montreal International Festival New Cinema New Media awarded him the “New Media Prize”.
2004 the Prix Ars Electronica awarded him the “Golden Nica”, and he was awarded the “Produktionspreis WDR / Deutscher Klangkunst-Preis” (german sound art award). 
His media installation “Suburbs Of The Void” received the Transmediale 2005 award in Berlin and was presented at La Biennale di Venezia, Teatro La Fenice as a live performance in the same year.
Köners video “Nuuk” received the Tiger Cub Award (best short film) during the International Filmfestival Rotterdam 2005.
The Rimbaud Museum commissioned Thomas Köner five permanent sound installations for five rooms of the “Maison Rimbaud” in Charleville-Mezières, France. 
Several significant museums acquired his audiovisual works for their collection.
In 2008 he was a participant of the Media Art Biennal in Seoul.
In 2009 he received the MuVi Award (1.prize best german music video) Short Film Festival Oberhausen.

1965 born in Bochum, Germany
1985-1990 studying electronic music at CEM Studio, Arnhem
1987-1992 Conservatory of Music, Dortmund
1992-1994 Avid Operator, cutter- and soundassistant, Ruhr Sound Studios, Dortmund
1995 – working as independant artist with sound, installation, film, photography, music, video, theater and radio art 

Thomas Köner performs as a solo artist an in duo with Asmus Tietchens as Kontakt der Jünglinge. He also was one half of the experimental techno outfit Porter Ricks.
www.koener.de Photo: Thomas Köner

HELENA GOUGH

Helena Gough - Biography

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Helena Gough is an English sound artist currently living in Berlin. 
Her work initially focused upon the collection and manipulation of ‘real-world’ sound material and the exploration of its abstract properties. Occasional deviations into synthetic and instrumental sources are now developing into more prominent ingredients. Each new sound-space is created by taking everything possible from the tiniest element, working to make something from nearly nothing. This reduction in means yields a density and richness of results.
As a solo (laptop) player she presents her music live on a regular basis, and is also a member of numerous improvising electro-acoustic ensembles involving musicians such as Lee Patterson, Andrea Neumann and Rhodri Davies. Her live sets are intended for dark spaces and involve multi-layering and improvisation with her sound materials in order to create a unique environment for each new performance. Studio collaborations are currently underway with Dutch composer Esther Venrooy and Swiss sound artist Zimoun.
Her debut solo album was released at the beginning of 2007 by the London based label Entr’acte, and a second album is due out in May 2010.
www.helenagough.net Photo: David Beckley

EVAPORI

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Oliver Peters (Evapori) lives and works in Berlin. He begun
producing electronic music in the 1990s, and has been record-
ing and performing as as Evapori since 2002. His compositions
are mostly based on concrete sound sources: field recordings,
transformation of found footage and the use of self-made
sound objects or classical instruments such as piano or cello.

Together with Nicolas Wiese ([-Hyph-]), Peters established
the record label AIC in 2002. He has contributed music to
the short scientific film E 2250, and a composition to Satoshi
Morita’s Klanghelm (Sonic Helmet) project. His Rehearsals for
Objects CD (1000füssler, 2008) was broadcast by Deutschland-
radiokultur. Transkript 18 was awarded second prize in the
CEC–Prix Jeu des Temps 2009. Photo: Oliver Peters

JONATHAN COLECLOUGH

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Jonathan Coleclough is a composer who transforms the delicate sounds of everyday objects into mysterious and sensuous music. Starting from raw sounds as diverse as water boiling on a stove, sheep bells ringing on a remote hillside or pins dropping onto the floor, he creates music of richly textured drones and fragile details. Sometimes the music is far removed from the original sources, at other times it exposes and explores fine details of the sounds.
In solo performance this process of transformation of the everyday is sometimes made explicit by live video projections that show close-up details of him using the objects that serve as his instruments: a sheet of glass, a burning sparkler, a metal bowl, a melting ice cube.
He also makes sound installations which offer listeners an opportunity to explore a created sound world at their own pace. These installations incorporate sound material from the environment where they are located.
He has performed in the UK, Europe, Australia, USA and Japan.
www.october-editions.co.uk  Photo: Daniel Garcia

JOHN WALL

johnwall

John Wall (born 1950) is an autodidact electronic composer whose contribution to the field is widely noted by critics of new music [1]. His work has moved from early plunderphonic compositions - where he brought together unlikely combinations of musical genres to create fantastical new works – to large scale works composed of thousands of tiny fragments which create the impression of virtual orchestras. Critics have remarked on “his extraordinary feeling for musical narrative” which is achieved through a working method that has been described as “phenomenally painstaking” [2]. According to one critic, Wall’s “releases sound like the most finely crafted audio sculptures, somewhere between the contemporary composition of Lachenmann and the experiments of early laptop musicians of the mid 90s.
www.utterpsalm.com Photo: John Wall

MANU HOLTERBACH

holterbach

Manu Holterbach invents and plays new acoustic instruments (enharmonic glasses*, gyrophones*, drone-machine), sounds spatialization machines (acousmotopographes*), and mutant speakers (low-speakers*, sounding-metal-sheets*), presents sound installations and performances since 1992 in Europe, Canada and China, composes electroacoustic music based on field-recordings of natural and industrial phenomenons, vibrations of objects and buildings, composes music for classical and exotic instruments, gives conferencies about sound art in art schools, libraries and music festivals, is sometime curator of sound-art events, is working on Eliane Radigue biography. Sophie Durand and Manu Holterbach are Orbes, and play enharmonic glasses* as much as some other instruments and objects. They have played together since 2001in various venues and strange places in Europe. They play sometime with Pierre Berthet, Osso Exotico, Hitoshi Kojo or Jean-François Laporte, they compose sometime music for movies.
http://www.myspace.com/mholterbach Photo: M. Holterbach


FRANCISCO LOPEZ

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Francisco López is internationally recognized as one of the major figures of the sound art and experimental music scene. Over the past 30 years he has developed an astonishing sonic universe, absolutely personal and iconoclastic, based on a profound listening of the world. Destroying boundaries between industrial sounds and wilderness sound environments, shifting with passion from the limits of perception to the most dreadful abyss of sonic power, proposing a blind, profound and transcendental listening, freed from the imperatives of knowledge and open to sensory and spiritual expansion.
He has realized hundreds of concerts, projects with field recordings, workshops and sound installations in 60 countries of the five continents. His extensive catalog of sound pieces (with live and studio collaborations with over 100 international artists) has been released by more than 200 record labels worldwide, and he has been awarded three times with honorary mentions at the competition of Ars Electronica Festival. [Pedro Higueras, Sonom Studios]
www.franciscolopez.net Photo: Francisco Lopez

TOY.BIZARRE

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Cédric Peyronnet (aka toy.bizarre) is a sound artist working since the
’90 only with field recordings using the principles of musique
concrète & electroacoustic music.
His work, whose main theme is the exploration of places by sound
recording and listening, take form of compositions and sound pieces,
concerts, sound screenings and sound installations.
www.ingeos.org  Photo: Cedric Peyronnet

Das Synthetische Mischgewebe

12.05.2010 - Köln
KLANGINSTALLATION + KONZERT

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Das Synthetische Mischgewebe - 49 Entgleisungen
Ganztägige Klanginstallation mit Abschlußkonzertt für Alltagselektronik, mobile Klangerzeuger, Lautsprecher und Projektionen.

Das deutsch-französische Projekt DAS SYNTHETISCHE MISCHGEWEBE präsentiert am 12.05.2010 eine Klanginstallation aus Alltagsgegenständen und selbst konstruierten Geräuscherzeugern. Die Installation ist ab 12.30h zu sehen und bis 22.00h zugänglich. Der Eintritt ist frei!
Adresse:
ON - Neue Musik Köln - Foyer
Im MediaPark 7
50670 Köln
Info-Tel.: 0221-16815110

Mit Unterstützung des Institut Francais Köln.

Geräuschwelten #55

Sa. 24.04.2010, Einlass: 20.00h, erstes Konzert: 20.30h
Eintritt: 10 Euro

aufabwegen präsentiert: Geräuschwelten #55

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INSTITUT FÜR FEINMOTORIK
(special turntable performance, CH/D)
&
MECHA/ORGA
(ghostly computer drones from Greece)
&
MANUEL MOTA
(idiosyncratic guitar movements from Portugal – Jim O’Rourke loves it!)

Black Box/cuba
Achtermannstr. 12, 48143 Münster

In der mittlerweile 55. Folge der Geräuschwelten kehrt das Institut für Feinmotorik ins cuba/blackbox zurück. Dieses schweizerisch-deutsche Produzententeam arbeitet ausschließlich mit Schallplattenspielern -  allerdings ohne Trägermedien. Die Turntables müssen einiges aushalten, nicht selten wird auch ihr Innenleben mit Gummibändern, präparierten Objekten und allerlei Werkzeug bespielt. IFF ist ein Schmaus für die Ohren und die Augen – die Bearbeitung von 8 Technics 1210 Turntables in Echtzeit ist ein Kunstwerk an sich! Auß0erdem spielen auf: in einer Münster-Premiere das griechische Projekt Mecha/Orga, welches mystisch-kybernetische Komputermusik zum Besten gibt und der portugiesische Gitarrenimprovisator Manuel Mota, von dem das britische Wire-Magazin sagt, er sei ein legitimer Nachfolger für Derek Bailey. Wieder heißt es bei den Geräuschwelten: Vielfalt rules! Geräuschwelten wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Münster.
 

Weitere Informationen/Infoline & Bildmaterial
aufabwegen/Till Kniola
Tel.: 0221-2720055 - Fax.: 0221-2720056
E-Mail: zipo@aufabwegen.com
 
Institut für Feinmotorik

 iff

Institut fuer Feinmotorik (IFF) is an artists group working in different formats and media. Although the main activity is accoustic-art / music.
IFF is located in Bad Säckingen, Berlin, Cologne and Karlsruhe (all Germany). The group was founded 1997 for a club-event in Basel (Switzerland) at brisant kiosk/club.
IFF produces different outputs (photography, video, music, drawing, computer-programming, printed matters etc.), organizes artistic-/cultural events, does lectures and workshops and publishes artistic goods such as music records, books etc.
IFF got some reputation for their acoustic work with a reductionist set-up called octogrammoticum: 8 turntables, 4 DJ mixers + end-mixer, which is served by the group members. Anything (except records) which somehow fits between turntables and pick-up cartridges (household-rubberbands, paper-stickers, rubbergums, handicraft-tools + various tinker-trivias) may be played.
Lately, IFF contributed to Art Exhibitions (e.g. MUDAM), took part in the music-theatre ensemble fuer staedtebewohner, produced an abstract radioplay for RADIO ARTHUR, they also published a book entitled “Feinmotorik Kompendium” in 2005, and are about to release a new longplay record.
www.institut-fuer-feinmotorik.net

Mecha/Orga

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Mecha/Orga is the project and recording name of Yiorgis Sakellariou who is involved with the contemporary and experimental music scene in Greece through his CD-R label “Echo Music”, and as a member of the Centre Of Contemporary Music Research, and the Hellenic Electroacoustic Music Composers Association. He’s also a member of the Ear to the Earth organization and he’s writing articles about music.
Since 2003, 2 CDs and 5 CD-Rs have been released and Mecha/Orga has been presented, in live performances, in Greece, The Netherlands, the U.K., France, Belgium, Germany, Russia and Switzerland.
Mecha/Orga’s performances are based on field recordings (from passing trains to waterfalls and from refrigerator drones to desert winds) witch are filtered and mixed in real time, with the use of a laptop, in a completely phenomenological approach. The performances take place in total darkness and the concept of a stage is discarded. Any kind of virtuosity becomes secondary so performer and audience may live an intense personal experience, free from distracting preconceptions.
www.mecha-orga.com
Manuel Mota

mota
Photo: Vera Marmelo

Born (1970) and based in Lisbon, Manuel Mota is known for his very personal language for guitar playing. His music is part of a tradition rooted in blues and reveals a multitude of influences and historical references, being at the same time  actual with an enigmatic sense of timelessness. The moment of creating and playing is non-separable and sacred and for him, being it solo or group, and that’s why he is often called an improviser. Derek Bailey, speaking about him in an interview for All About Jazz magazine, once said: ” He is really quite intriguing. I saw him playing a couple of years ago in Lisbon. He plays fingerstyle on a solid electric. He didn’t play much or a long time - about twenty minutes - and what he played I thought was really interesting, quite radical. In this area it is difficult to be radical these days.”.
With public activity since 1990, he studied and experimented with prepared guitar and created drone-related pieces. Since aproximately 1997 he shifted his interests to the development of his fingerstyle guitar work. That is still his main focus of activity. At the same time he started working in a regular basis with bassist and visual artist Margarida Garcia with whom he has been performing live and recording. Also member of groups Curia (with Margarida Garcia, David Maranha and Afonso Simões), Dru (with David Maranha and Riccardo Dillon Wanke) and Osso Exótico (with David Maranha, André Maranha, Patrícia Machás and Francisco Tropa). Collaborated regularly with Sei Miguel until 2005. Founded the record label “Headlights” in 1998 and, almost exclusively, released his work there.
He also found time to graduate in Architecture in 1996 and has been producing visual art work - drawings and videos- but rarely showed them publicly.
His artistic activity has been mostly underground and that is an important cause for aspects that are inner part of his work- unadorned directness, simplicity of means and lo-fi home-recording are notable examples on that.

discography:
-Sings, Headlights h11cd, Lisbon 2009
-Outubro - Solo Guitar Playing, Headlights h08/09cd, Lisbon 2006
-Quartets, Headlights h07cd, Lisbon 2004
-Leopardo, Rossbin rs009 cd, Italy 2003
-For Your Protection Why Don’t You Paint Yourself…, Headlights h04cd, Lisbon 2001
-I Wish I’d Never Met You, Headlights h02cd, Lisbon 1999
-Environment Analisys Report, Ananana, fff001, cd, Lisbon 1995
collaborations
-Sablier, with Osso Exótico, Serralves lp, Porto 2010
-Curia II, with Curia, Headlights h12lp, Lisbon 2009
-L’Aguille du Dru, with Dru, Headlights h10cd, Lisbon 2008
- Curia, with Margarida Garcia, David Maranha e Afonso Simões, Fire Museum fm15 cd, Philadelphia 2007
-Dorsal, with Gabriel Paiuk and Ernesto Rodrigues, Creative Sources cs012 cd, Lisbon 2004
-V3, @C, Crónica 010-2004 cd, Porto 2004
-Small Damage Under Appearance, with Alfredo Costa Monteiro and Margarida Garcia, Thin Ice cdr, Lisbon 2003
-Ra Clock, Sei Miguel, Headlights h06cd, Lisbon 2003
-Noe’s Lullaby, David Maranha, Rossbin, cd, Italy 2002
-Circunscrita, David Maranha, Namskeio,  cd, Lausanne, 2000
-Chasing Sonic Booms, Rafael Toral, Ecstatic Peace!, cd , New York 1998

“You can hear exactly why Derek Bailey spoke so highly of Mota: the guitarist has quite simply created a world of his own.”
Dan Warburton, The Wire

03.05.2010 NURSE WITH WOUND

hi all,

i am super happy and excited to announce that the Nurse With Wound show in Cologne on May 3rd is happening.

Ticket sales starts today. Order your tickets from
www.stadtgarten.de

Presale price is 12 EUR, on the door it will be 15 EUR.

Also playing is ASMUS TIETCHENS.

We will try to do some special things around this show, like producing a specially designed silk screen poster crafted by Steven Stapleton or organizing a little DJ event with NWW on the night before the show in Cologne so if you want to stay informed, please send us an email at zipo@aufabwegen.com

Here is the basic info in a summary:

aufabwegen presents:

03.05.2010, doors: 20.00h, first concert: 20:30h

tickets: presale 12, on the door 15 euros

BROKEN SOUND #4

NURSE WITH WOUND (UK)
Steven Stapleton - Colin Potter
Matt Waldron - Andrew Liles
plus special guests

+

ASMUS TIETCHENS

@
Stadtgarten
Venloer Str. 20
50672 Koeln
Germany
www.stadtgarten.de 

We are happy. Thank You.

 

06.02.2010: Geräuschwelten@KlangZeit

Sa. 06.02.2010, 22.00h

aufabwegen präsentiert:

geräuschwelten Sonderkonzert
im Rahmen des Festivals KLANGZEIT 2010
www.klangzeit-muenster.de

C-SCHULZ & FX RANDOMIZ
“Das Ohr am Gleis”

BlackBox/cuba cultur
Achtermannstr. 12, 48143 Münster

sr_bruecke

Die Kölner Musikelektroniker C-Schulz und F.X.Randomiz untersuchen die Klangwelt des heutigen Schienenverkehrs. Ein Projekt, das Unterwegssein, Räumlichkeit, Rast- und Heimatlosigkeit hörbar macht. Und das nebenbei beweist, wie historisch und emotional befrachtet Umweltgeräusche sein können.
Der Eisenbahnknotenpunkt Köln war Ausgangspunkt einer Expedition, die die beiden Klangkünstler bis ins russische Murmansk am Nordpolarmeer führte. Auf ihrem Weg entlang der Gleise lagen Stellwerke, Bahnschranken, Wartehallen, Güterbahnhöfe, Reparaturhallen und Eisenbahntunnel.
Die Sounds moderner ICE-Triebwagen, russischer Diesellokomotiven und historischer Dampfrösser wurden im Studio zu hybriden Klanggebilden transformiert und mit Instrumentalklängen kontrastiert. Der Blick aus dem Zugfenster mit seinen diskontinuierlichen, rasch wechselnden Eindrücken wurde durch vorbeiflirrende Klangfragmente in akustische Ereignisse übersetzt.
„Das Ohr am Gleis“ spielt mit Nah- und Fernwirkung, lässt donnernde Hochgeschwindigkeitszüge in die meditative Stille verlassener Gleise platzen. Das Kreischen der Bremsen schaukelt sich zu einem bedrohlichen Geräuschmoloch auf, das Rattern der Schwellen generiert einen artifiziellen, tranceartigen Rhythmus, das Singen der Schienen und Oberleitungen verwandelt sich zu flüchtigen Melodielinien inmitten verwehter Klanglandschaften. Ein Fernweh kommt auf, das sich in Flughafenwartehallen so niemals einstellen würde. Eine Sehnsucht und ein Weg-Wollen, die sich schwer in Worte fassen lassen.
„Das Ohr am Gleis“ ist intensive Geräuschmusik, gleichermaßen entrückt, berückend und konkret. Kompositorisch collagierte Feldaufnahmen, die sowohl Musik als auch Hörspiel sein können. Beiläufige Klänge verdichten sich zu Tracks und werden auf eine Bedeutungsebene gehoben, um bald darauf wieder in bloße Klänge zu zerfallen. Kaum möglich, diese Musik nebenbei zu hören. Weghören ist gänzlich ausgeschlossen.

5.2.2010: Geräuschwelten@KlangZeit

Fr. 05.02.2010, 22.00h

aufabwegen präsentiert:

geräuschwelten Sonderkonzert
im Rahmen des Festivals KLANGZEIT 2010
www.klangzeit-muenster.de

KEIJI HAINO (Jap)
vs.
MIKA VAINIO + ILPO VÄISÄNEN
(ex-Pan Sonic/Fin)

BlackBox/cuba cultur
Achtermannstr. 12, 48143 Münster

Die Sonderausgabe der geräuschwelten im Rahmen des Klangzeit Festivals 2010 ist kein gewöhnlicher Konzertabend. Hier begegnen sich die Extreme. Keiji Haino, aus der Zeit gefallener Großmeister der psychedelischen Avantgarde, weiß mit seinen Performances das Publikum zu verzaubern. Seine Palette reicht von krachigen Gitarren-Experimenten, Kreisch-Vokal-Akrobatik und vertrackter Elektronik. In diesem Konzert trifft er auf die geballt analoge Wucht der Finnen Mika Vainio und Ilpo Väisänen, die einst als PAN SONIC die elektronische Szene gehörig aufscheuchten.

 

Keiji Haino

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1952 geboren in der Chiba Präfektur, Japan. Mittels Schockwirkung zum Musikmachen inspiriert durch den Song “When the music’s over” vom zweiten Doors Album.
1970 Debuts in der Musikszene als Sänger des Avantgarde-Trios Lost Aaraaff. Außerdem in jener zeit erste Soloauftritte unter dem Pseudonym God’s Orchestra White One man Theatre. Nach der Trennung von Lost Aaraaf im Jahre 1974, wendet sich Keiji Haino intensiv der Country/Blues-Musik und dem Jazz zu und entwickelt seine eigenen Theorien von Rhythmus und Space. Er beginnt in jener Zeit auch ernsthaft, Gitarre zu spielen.
1978 gründet Haino Fushitsusha, die bis heute legendäre Psychedelic-Free-Rock-Band in Japan. Die Gruppe wurde bezeichnet als “a hard rock band that utilizes jazz methodology”, und trotz vieler Besetzungswechsel existiert die Band heute immer noch..
1981 wird mit “Watashi dake?” auf Pinakotheca Records Keiji Hainos erstes Solo-Album veröffentlicht, auf dem er ausschließlich mit Stimme und Gitarre arbeitet. Erste Konzertreisen in die USA.
1987 nach längerer Pause spielt Haino wieder Soloshows und auch mit Fushitsusha. Er beginnt erstmals mit Solo Percussion zu experimentieren und tritt mit diesem Set Up auf. Mit diesen Solo-Percussion-Performances, die oftmals wie Choreografie anmuten, zeigt sich Hainos jahrelange philosophische Beschäftigung mit Rhythmus, Raum und Atmung.
1990 spielt seit einigen Jahren im electronics / ethnic instruments Ensemble Nijiumu.
1992 spielt beim Moers Jazz Festival in Deutschland. Erste Solotourneen durch Deutschland und die Niederlande. Seit jener Zeit intensivierte Touraktivität vor allem in den USA und Europa.
1995 formiert Vajra mit Kan Mikami und Toshiaki Ishizuka. Nimmt auch teil an einem Benefiz-Konzert für die Opfer des Kobe Erdbebens, organisiert von Barre Phillips.
1998 gründet eine neue Band, Aihiyo, um japanischen Pop und 1960ies Beat und Kinderlieder so zu spielen, “the way they should be played”. Aktuell besteht diese Gruppe einzig aus Keiji Haino und er hat sich in diesem Kontext zuletzt verstärkt der Musik aus Western zugewendet.
2001 gründet Keiji Haino das Ensemble Knead, mit Ruins (Tatsuya Yoshida und Hisashi Sasaki).
2002 gründet er Head Rush, mit Pill und Reck.
Seit 2004 existiert das Duo Kikuri, mit Masami Akita (Merzbow).
2007 spielte Haino eine legendäre Performance mit dem finnischen Duo PAN SONIC, das sich mittlerweile aufgelöst hat. Auf ausdrücklichen Wunsch von Keiji Haino kommen Mika Vainio und Ilpo Väsanen für diese Performance noch einmal zusammen.

Keiji Haino hat Performances gespielt als Gitarrist, Hurdy-Gurdy-Spieler, Vokalist, Perkussionist und vieles mehr. Außer den genannten Gruppen hat Keiji Haino immer ein starkes Interesse daran, mit anderen außergewöhnlichen Musikern zu improviieren. So hat er bereits mit Ayuo Takahashi, Michiyo Yagi, Yukuhiro Isso, John Zorn, Bill Laswell, Peter Brötzmann, Thurston Moore, Barre Phillips, Faust, Tony Conrad, Mayo Thompson, AMM, Z’EV, Derek Bailey, Christian Marclay, Fred Frith, Lauren Mazzacane Connors und Sunn O))). Er hat weltweit über 50 CDs veröffentlicht.

Mika Vainio

mika_vainio

Mika Vainio (FI), currently based in Berlin, was one half of the minimal electronic duo Pan Sonic from Finland, (the other half was Ilpo Väisänen). Before starting Pan Sonic in the beginning of the 90’s Mika Vainio has played electronics and drums as part of the early Finnish industrial and noise scene. His solo works, under his own name and under aliases like Ø, are known for their analogue warmth and electronic harshness. Be it abstract drone works or minimal avant techno, Vainio is always creating unique, physical sounds.
He has released on labels like Touch, Wavetrap and Sähkö and he has been producing with Björk, Alan Vega of Suicide, Keiji Haino and Chicks on Speed.

Web:
www.phinnweb.org
Ilpo Väisänen

Ilpo Väisänen war die andere Hälfte des markigen Duos Pan Sonic. In seinen Soloarbeiten hat sich Väisänen reduzierten Formen des Dub zugewendet und dieses Genre bis an seien äußersten Grenzen geführt. Väisänen betreibt außerdem das Ambient-Kammer-Electro-Projekt Angel gemeinsam mit Dirk Dresselhaus von Schneider TM.

Web:
www.phinnweb.org

Broken Sound #3

Do. 04.02.2010,
Einlass: 20.00h, erstes Konzert: 20.30h

aufabwegen präsentiert:

BROKEN SOUND #3

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KEIJI HAINO (Jap)
vs.
MIKA VAINIO + ILPO VÄISÄNEN
(ex-Pan Sonic/Fin)
&
[multer]
(filmic drone sounds out of Dortmund, yeah!)

Stadtgarten / Saal
Venloer Str. 40, 50674 Köln

Der dritte Teil der neuen Reihe BROKEN SOUND im Stadtgarten lässt die Extreme sich begegnen. Keiji Haino, aus der Zeit gefallener Großmeister der psychedelischen Avantgarde, weiß mit sienen Performances das Publikum zu verzaubern. Seine Palette reicht von krachigen Gitarren-Experimenten, Kreisch-Vokal-Akrobatik und vertrackter Elektronik. In diesem Konzert trifft er auf die geballt analoge Wucht der Finnen Mika Vainio und Ilpo Väisänen, die einst als PAN SONIC die elektronische Szene gehörig aufscheuchten. Support kommt vom Drone Duo [multer] aus Dortmund, die Verstärkerdröhnen, Knisterelektronik und starke Bildwelten kombinieren. Alles „broken“, versteht sich…
 BROKEN SOUND wird gefördert durch den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen und das Kulturamt der Stadt Köln.
   

Keiji Haino

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1952 geboren in der Chiba Präfektur, Japan. Mittels Schockwirkung zum Musikmachen inspiriert durch den Song “When the music’s over” vom zweiten Doors Album.
1970 Debuts in der Musikszene als Sänger des Avantgarde-Trios Lost Aaraaff. Außerdem in jener zeit erste Soloauftritte unter dem Pseudonym God’s Orchestra White One man Theatre. Nach der Trennung von Lost Aaraaf im Jahre 1974, wendet sich Keiji Haino intensiv der Country/Blues-Musik und dem Jazz zu und entwickelt seine eigenen Theorien von Rhythmus und Space. Er beginnt in jener Zeit auch ernsthaft, Gitarre zu spielen.
1978 gründet Haino Fushitsusha, die bis heute legendäre Psychedelic-Free-Rock-Band in Japan. Die Gruppe wurde bezeichnet als “a hard rock band that utilizes jazz methodology”, und trotz vieler Besetzungswechsel existiert die Band heute immer noch..
1981 wird mit “Watashi dake?” auf Pinakotheca Records Keiji Hainos erstes Solo-Album veröffentlicht, auf dem er ausschließlich mit Stimme und Gitarre arbeitet. Erste Konzertreisen in die USA.
1987 nach längerer Pause spielt Haino wieder Soloshows und auch mit Fushitsusha. Er beginnt erstmals mit Solo Percussion zu experimentieren und tritt mit diesem Set Up auf. Mit diesen Solo-Percussion-Performances, die oftmals wie Choreografie anmuten, zeigt sich Hainos jahrelange philosophische Beschäftigung mit Rhythmus, Raum und Atmung.
1990 spielt seit einigen Jahren im electronics / ethnic instruments Ensemble Nijiumu.
1992 spielt beim Moers Jazz Festival in Deutschland. Erste Solotourneen durch Deutschland und die Niederlande. Seit jener Zeit intensivierte Touraktivität vor allem in den USA und Europa.
1995 formiert Vajra mit Kan Mikami und Toshiaki Ishizuka. Nimmt auch teil an einem Benefiz-Konzert für die Opfer des Kobe Erdbebens, organisiert von Barre Phillips.
1998 gründet eine neue Band, Aihiyo, um japanischen Pop und 1960ies Beat und Kinderlieder so zu spielen, “the way they should be played”. Aktuell besteht diese Gruppe einzig aus Keiji Haino und er hat sich in diesem Kontext zuletzt verstärkt der Musik aus Western zugewendet.
2001 gründet Keiji Haino das Ensemble Knead, mit Ruins (Tatsuya Yoshida und Hisashi Sasaki).
2002 gründet er Head Rush, mit Pill und Reck.
Seit 2004 existiert das Duo Kikuri, mit Masami Akita (Merzbow).
2007 spielte Haino eine legendäre Performance mit dem finnischen Duo PAN SONIC, das sich mittlerweile aufgelöst hat. Auf ausdrücklichen Wunsch von Keiji Haino kommen Mika Vainio und Ilpo Väsanen für diese Performance noch einmal zusammen.

Keiji Haino hat Performances gespielt als Gitarrist, Hurdy-Gurdy-Spieler, Vokalist, Perkussionist und vieles mehr. Außer den genannten Gruppen hat Keiji Haino immer ein starkes Interesse daran, mit anderen außergewöhnlichen Musikern zu improviieren. So hat er bereits mit Ayuo Takahashi, Michiyo Yagi, Yukuhiro Isso, John Zorn, Bill Laswell, Peter Brötzmann, Thurston Moore, Barre Phillips, Faust, Tony Conrad, Mayo Thompson, AMM, Z’EV, Derek Bailey, Christian Marclay, Fred Frith, Lauren Mazzacane Connors und Sunn O))). Er hat weltweit über 50 CDs veröffentlicht.
Mika Vainio

Mika Vainio (FI), currently based in Berlin, was one half of the minimal electronic duo Pan Sonic from Finland, (the other half was Ilpo Väisänen). Before starting Pan Sonic in the beginning of the 90’s Mika Vainio has played electronics and drums as part of the early Finnish industrial and noise scene. His solo works, under his own name and under aliases like Ø, are known for their analogue warmth and electronic harshness. Be it abstract drone works or minimal avant techno, Vainio is always creating unique, physical sounds.
He has released on labels like Touch, Wavetrap and Sähkö and he has been producing with Björk, Alan Vega of Suicide, Keiji Haino and Chicks on Speed.

Web:
www.phinnweb.org
Ilpo Väisänen

Ilpo Väisänen war die andere Hälfte des markigen Duos Pan Sonic. In seinen Soloarbeiten hat sich Väisänen reduzierten Formen des Dub zugewendet und dieses Genre bis an seien äußersten Grenzen geführt. Väisänen betreibt außerdem das Ambient-Kammer-Electro-Projekt Angel gemeinsam mit Dirk Dresselhaus von Schneider TM.

Web:
www.phinnweb.org

[multer]

Zeitachse:
97, 98, 99, 00, 01, 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08, 09…

Personal:
Mal Hoeschen (recording and editing), Hellmut Neidhardt (amps and guitar)

Ziel:
Verknüpfung und Isolation, Überlagerung, Verbindung und Transformation von Klang.

Aspekte:
minimal ambient - listening electronica            songformat - freispiel
gitarrendrones - soundsplitter            flächen - loops
rauschen - stille            sprache als zitat - information?

[multer] bewegen sich an der für sie interessanten Schnittstelle zwischen analoger und digitaler Klangerzeugung, treffen doch Gitarrendrones auf Synthesizerbögen und computergenerierte Sounds, Samples, Feldaufnahmen und Rhythmusspuren. Dass sie dabei vom Songformat zum improvisierten Freisspiel und zurück wechseln, macht die ganze Sache nur noch spannender.

1997 gründeten Thomas K. Geiter (synthesizer), Mal Hoeschen (recording/editing) und Hellmut Neidhardt (amps/guitar) das Projekt [multer]. Mit ihrer Vermischung von schwebenden Soundflächen, die sowohl von der Gitarre als auch vom Keyboard stammen können, und auch von mal treibenden, mal zurückhaltenden Beats und/oder Geräuschen verwoben werden, schaffen sich [multer] ihre ganz eigene Nische zwischen dem Schönklang akustischer Instrumente und elektronisch generierter Musik. Über mehrere Jahre war der Schlagzeuger Kai-Uwe Pfeiffer das vierte Mitglied von [multer]; darüber hinaus begleitete Karsten Fähnrich über lange Zeit mit seinen Diaprojektionen in Überblendtechnik die Konzerte von [multer] und photographierte die Band (www.karsten-faehnrich.de).

Web:
www.multer.info

Condensed Chaos 2.3

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ARTSITE.TV präsentiert:
www.artsite.tv
 
 ”beschaffenheit eines x”
DE:BUG meets EDITION MILLE PLATEAUX meets [SKEIPS] meets DIENSTSTELLE
www.de-bug.de - www.edition-mille-plateaux.de - www.gutleut15.comwww.kunstcoma.de  - www.dienststelle.de
 
Fr. 25.12. - So. 27.12. 2009
KAISER&CREAM ART DISTRICT
Mainzer Landstraße 65-67
60329 Frankfurt/Main
www.kaiser-cream.com
 
Die Kooperation von COCO HAUSCHEL (kunst-coma) und MICHAEL WAGENER (gutleut 15 ausstellungsraum, die u. a. bereits den Ausstellungsraum helberger23 gemeinsam betrieben haben, wird nun fortgesetzt mit dem neuen Ausstellungsprojekt [skeips].
 
Die erste Kurzausstellung „beschaffenheit eines x“ findet im Rahmen der Abschlussveranstaltung im Kaiser & Cream Art District statt. Sie vereint Positionen vor allem jüngerer Künstler, die in unterschiedlichen Medien wie Malerei, Zeichnung und Skulptur sowie Video und Installation arbeiten und sich hier der Auseinandersetzung mit Text und Bild widmen.
 
Die teilnehmenden Künstler sind FRANZ DITTRICH und XENIA LESNIEWSKI (beide Studenten der HfG Offenbach), RAUL GSCHREY (Mitbegründer des Ausstellungsprojektes „toll ffm“), SANDIP SHAH (Städelabsolvent) sowie Michael Wagener (gutleut 15 und gutleut verlag) in Kooperation mit dem Frankfurter Autor MARCUS ROLOFF.
 
Im Rahmen der Ausstellung [skeips] findet im 1. Stock des KAISER&CREAM ART DISTRICTS eine begleitende dreitägige Veranstaltung mit Lesung, Performance, Elektronikkonzerten und Party mit Lichtinstallationen von KARL KLIEMS’s DIENSTSTELLE statt.
 
Den Abschluss bietet zur Finissage am Sonntag ab 20:00 CONDENSED CHAOS 2.3, eine Musikveranstaltung mit avantgardistischer experimenteller elektronischer Musik. Es treten auf BORIS POLONSKI aus Düsseldorf, langjähriger Wegbegleiter des CAN Schlagzeugers Jaki Liebezeit bei dessen CLUB OFF CHAOS Projekt, ASMUS TIETCHENS aus Hamburg, der bereits seit 1966 elektronische Musik komponiert und seit dem weit über 100 Tonträger veröffentlicht hat und ACHIM WOLLSCHEID vom Frankfurter Experimentallabel SELEKTION. Umrahmt werden die Konzerte von DJ ZIPO aka TILL KNIOLA aus Köln, dem Herausgeber des Experimental Elektronik Musikmagazins AUF ABWEGEN.
 
“beschaffenheit eines x”
DE:BUG meets EDITION MILLE PLATEAUX meets [SKEIPS] meets DIENSTSTELLE
www.de-bug.de - www.edition-mille-plateaux.de - www.gutleut15.comwww.kunstcoma.de  - www.dienststelle.de