Andrea Pensado
Ktotam CD
(zeromoon zero012)

Manchmal leiden Produktionen unter dem Primat einer einzelnen Idee, die zum Gleichmacher werden kann. In diese Falle ist die italienische Computermusikerin Andrea Pensado auf ihrem Album Ktotam unserer beschiedenen Meinung nach getappt. Alle Tracks sind mit einem brutzelnden Filter überzogen, klingen so, als würden sie durch das immer gleiche Sieb gequetscht. Hierbei handelt es sich um ein kratziges, an Störgeräusche gemahnendes Krächzen von digitaler Anmutung. Nuancen gehen auch deshalb verloren, weil dieser Sound aufgrund seiner Frequenzeigenarten serh dominant ertönt und viele andere Layer auslöscht. Vermutlich steht hinter dem Ganzen ein ausgetüfteltes Konzept, die Anwendung sich selbst multiplizierender MAX/MSP Patches oder ein ähnlicher Spuk, uns stößt diese harsche Klangwelt aber als zu unmusikalisch irgendwie ab.
Zipo
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