Florian Wittenburg
Beyond The Traceries CD
(Edition Wandelweiser Records EWR 2005)

Algoryhthmische Musik gibt es auf Beyond The Traceries. Der Komponist und Musiker Florian Wittenburg war bei diese Stücken an der Bearbeitung von Klangmaterial in einer Form von Verflechtung interessiert. Synthetische und natürliche Basissounds werden in Programmierungen regelrecht zerstäubt, so dass eine stille, leicht zischelnde abstrakte Musik entsteht. Der Varianz zu Diensten hat Wittenburg neben die Stücke in dieser Methodik einige etwas dichtere und auch „musikalischere“ Stücke gesetzt. Die dronig-meditativen Noise Bowls (parts 1 & 2) und die warm mollig tönenden Vibraphonstücke Moving Thirds, wobei es sich laut Covertext um zwei verschiedene Takes des identischen Stücks handelt. Wittenburg hat mit diesen Nummern eine programmatische Auswahl für das auf Reduktionismus spezialisierte Wandelweiser Label geschaffen, die ohne viel Aufhebens in der Tiefe der Frage nachgeht, was wir unter „Musik“ verstehen können.
Zipo
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