Noah Creshevsky/If, Bwana
Favorite Encores CD
(Pogus Productions P21049-2)

Das Cover erinenrt an die schnöde Bildwelt vieler Komputermusikkomponisten, sollte aber von den herzerfrischenden Klängen nicht ablenken. Auf diesem Splitrelease gibt es vier Tracks von Noah Creshevsky und drei Beiträge von Al Margolis und seinem Projekt If, Bwana. Letztere spielen eine geheimnsivoll unklare Melange aus manipulierten Stimm- und Instrumentalklängen, die durch Processings aus allen Raum- und Zeitfugen fallen. Wie immer bei If, Bwana der letzten Jahre, ist der Gestus abgeklärt, zurückgenommen und reflektiert. Noah Creshevsky arbeitet ohne elektronische Hilfsmittel an der Konstruktion einer Hyperrealität durch seine Musik; entweder durch Integration von disparaten und Kulturgrenzen überschreitenden Klangfragmenten in die Gesamtkomposition oder durch eine Verwendung der Instrumentalklänge beliebiger Instrumente gegen sich selbst, unspielbar selbst für den virtuosesten Interpreten. Dies klingt dann bisweilen sehr hölzern und gewollt krawallig, fördert aber auch einige Schätze zutage.
Zipo
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